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...geschichte

über krawatten...


Die Legende und Geschichte der Krawatte:
(Quelle: www.krawattenknoten.info)

Wenn wir in die Zeit der Hochkultur der Ägypter zurücksehen konnte man bereits dort etwas Krawatten ähnliches finden. Die höhere Klasse benutzte ein rechteckiges Stück Stoff als Dreieck an den Hals geknotet und um die Schulter wie ein Schal gelegt. Die hohen Priester und der König trugen ein buntes Tuch mit geometrischen Formen als Amulett und Zeichen ihrer Macht. Bei den Phöniziern dagegen, war das Halstuch teil der typischen Kleidung. Es war besonders groß und bunt in gelb und rot. Aus der Zeit der Römer gibt es eine Darstellung auf der Colonna Traiana in der man bei den Soldaten einen Vorläufer unserer Krawatte sieht. Ein langes schmales Stück Stoff, etwa 1 mtr. 50 lang, das man Focale nannte. Dieser Ausdruck leitet sich möglicherweise aus dem Wort "fauces" (Hals) oder "focus" (Träger von etwas wärmendem) her. Aus den Überlieferungen von Seneca, Quintiliano und Horatio erfahren wir, dass es im sozialen Leben üblich war den Hals unbedeckt zu lassen. Der Focale wurde deshalb von Frauen und kränklichen Personen getragen, um die Gesundheit zu schützen. Die Honorationen benutzen ihn dagegen bei öffentlichen Auftritten um ihre Stimme zu schonen. Im Laufe der Zeit wurde der Focale Teil der militärischen Kleidung.

Auch bei den weit entfernten, antiken Chinesen finden wir einen Hinweis auf die
Geschichte der Krawatte. Um 210 vor Chr. In Xi`an, ließ der Herrscher und Tyrann Shih Huang Ti ein Heer aus 7500 lebensgroßen Terrakotta Soldaten herstellen. Dieses Heer sollte sein Grab beschützen. Unglaublich, aber wahr! Ein existierendes Heer aus Reitern, Speerträgern, Soldaten und Vorgesetzten und eine Kleinigkeit war allen gleich: ein langes Stück Stoff, das um den Hals gebunden war. So beenden wir die Legenden, und machen Platz für die Geschichte, die unzweifelhaft als Schutzfunktion und nicht als Dekoration begonnen hat.

Die wahre Geburtsstunde der Krawatte kann man etwa auf das Jahr 1660, mit der Ankunft der kroatischen Söldner in Frankreich, festlegen. Diese Söldner wurden von Ludwig dem XIV, dem Sonnenkönig (1643-1715) angeheuert. Ihre militärische Tracht beinhaltete ein Stück weißen Stoffes (
hravatska genannt), das am Kragen in Form einer Rosette befestigt wurde und die Enden hingen über der Brust. Diese Bekleidung gefiel den Franzosen so, das sie keine Zeit verloren diese Mode in ganz Europa zu verbreiten. Sie wurde croatta oder auch Krawatte genannt.

Zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert wurde die Mode größer und die Krawatte erfuhr einige Veränderungen. Sie wurde fein gewebt, dann zweimal um den Hals geschlungen und mit einem großen Knoten befestigt. In dieser Zeit kam die Mode der
Steinkerque (benannt nach der Schlacht die von den Franzosen 1692 gewonnen wurde) auf. Diese Mode hob die Individualität des Einzelnen hervor und schloss eine lässige Eleganz ein. Die Krawatte wurde daher nur locker am Hals befestigt und die beiden Enden entweder in ein Loch im Jackett gesteckt oder mit einer Nadel festgesteckt. Diese Form der Krawatte eroberte alle und blieb en Vogue bis 1702, bis sie durch die Cremone ersetzt wurde. Diese war ähnlich der vorhergehenden Mode und erinnert an die schöne Zeit, als König Ludwig der XIV tonangebend in der männlichen Modewelt war. Von den unzähligen Höflingen des Königs, sticht die Figur des Signor di Miramond, "Cravatier" seiner Majestät, hervor. Eine Gruppe von Höflingen teilte sich die tägliche Aufgabe dem König eine Auswahl von Krawatten zu präsentieren, aus denen er sich persönlich eine auswählte und festknotete. Der Cravatier hatte dann die Aufgabe sie schließlich auszurichten und zu stilisieren. Es fehlte auch nicht eine Gruppe von Damen, welche die Aufgabe hatten notwendige Näharbeiten zu verrichten. Madame Marthe-David Le Roux war nur für Reparaturen an der Krawatte zuständig. Sehr eitel und bedacht auf Eleganz reformierte er auch die Bekleidung des Militärs. Die Formen der Eitelkeit dieser Zeit sind fast exhibitionistisch, jeder Höfling hatte mehrere hundert Arten von Krawatten. Arten und Moden von Krawatten wechselten.

Die Zeit der Französischen Revolution nähert sich. Die Krawatte wird zu einem Statussymbol für Macht. Sie wird zum ersten Mal in der Geschichte zum Ausdruck der politischen Überzeugung. Die Revolutionäre trugen eine schwarze, während die Gegner der Revolution eine weiße Krawatte trugen. Danach kam die Mode der
Incroyables, besonders extravagante Liebhaber der Krawatte, die sich nach der original Mode sehr auffällig und phantasievoll kleideten. Ihre Krawatte war überproportional und wurde mit einer großen Anzahl von Schleifen, die das Kinn und die Unterlippe überdeckten, gebunden. In dieser Zeit lebte der schöne Dandy George Byran Brummel (1778-1840). Dieser Günstling des Prinzen von Wales und späteren Königs George V. verschwendete täglich Stunden damit, sich Knotenformen für seine Halszierde auszudenken. Den Tick des "Beaus Brummel" spießte ein Zeitgenosse folgendermaßen auf: "meine erste Sorge gilt meiner Krawatte, sie ist der Prüfstein guten Geschmacks, ich arbeite Stunden in der Hoffnung, dass sie wie hastig gebunden wirken mag." In den Anfangs Jahren des 18. Jahrhunderts ähnelte die Form der Krawatte unserer heutigen. Ansonsten war die Krawatte im 18. Jahrhundert sehr voluminös und aus Seidenfäden in uni grau, schwarz oder weiß gewebt. Sie wurde nach Geschmack, sozialer Gruppen Zugehörigkeit oder auf Grund von Kulturbewegungen ausgewählt.

Die Kleidung des Mannes wurde im Laufe des 18. Jahrhunderts uniformiert und entnationalisiert, sie wurde universell. Man sah zum ersten Mal ein Jackett, das sich noch sehr von der heutigen Mode unterscheidet. Es war kurz und enganliegend, mit zwei abgerundeten Falten vorne und Seitentaschen. Einige Schneider verlängerten dann das Jackett und platzierten die Öffnung der Hose nach vorne, wie es heute noch üblich ist. So evolutionierte sich auch die Form der Krawatte. Es verschwand die extravagante Form, die nur von einigen freien Geistern, die sich gegen die Vereinheitlichung des Geschmacks wehrten, weiter getragen wurde.

Interessant ist auch das Verhältnis der Frauen zur Krawatte. Die ersten Emanzen wie die Schriftstellerin George Sand und die berühmte Kurtisane und Schauspielerin der Pariser Belle Epoque Emilienne d`Alencon trugen die Krawatte als Zeichen ihrer Rebellion gegen die männliche Vorherrschaft. Die Krawatte wurde Zeichen des Strebens nach Gleichberechtigung.

Mit dem Zeitalter der Industriellen Revolution veränderte sich das Bild der Krawatte radikal. Mit der Industrialisierung ging ein großer Teil des Modebewusstseins auf Grund von Zeitmangel verloren. Niemand hatte mehr Zeit für komplizierte Knoten und Schlingvarianten, außerdem mussten immer mehr Angestellte eine Krawatte tragen. Damals entstand der noch heute aktuelle
Langbinder. In England nannte man ihn Four in hand, nach dem Knoten mit dem die Zügel der Vierspänner verbunden waren. In Frankreich war er als Regate bekannt, weil ihn viele reiche Sportsegler trugen. Seine endgültige komfortable Form bekam er aber erst in den 20er Jahren, nachdem der Amerikaner Jesse Langsdorf auf die Idee kam, die Krawatte diagonal zum Fadenlauf zu schneiden und in drei Teilen zusammenzunähen. Nach einigen modischen Spielereien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von breit bis schmal wurde die Krawatte in den 60er Jahren Synonym für Spießertum, Bürokratie und bourgeoises Establishment und somit völlig verachtet. Erst nachdem die 68er Generation in ein gesetztes Alter gekommen war, wurde auch die Krawatte wieder modern. Heute gehört sie wieder zum guten Ton. Mit der Krawatte kann man heute Signale setzen. Durch die Auswahl der richtigen Krawatte macht man einen bestimmten Eindruck auf seine Umgebung. Die richtige Kombination ist das Non-plus-ultra, für Freizeit und Beruf.

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